Hörspiele im Radio

Hörspiele

Samstag 00:00 Uhr Radio Blau

Mitternachtsradio

Lichtscheues für Lichtscheue, slipstream of consciousness für die Zeit zwischen den Welten und die Stunde zwischen den Tagen. Texte, Übersetzungen, Mikrohörspiele - weird fiction, aber als Radiosendung. Dazwischen unbekannte Musik aus Sub- und Gegenkulturen der verschiedensten Zeiten - von sowjetischem Akustikpunk bis Witch House.

Samstag 13:00 Uhr Bermuda.funk

HÖRSPIELplatz

Einmal im Monat präsentiert die Hörspiel-Redaktion des bermuda.funks Hörspiele von anderen Freien Radios, Eigenproduktionen und Hörspiele aus der freien Hörspiel-Szene. Im Oktober, November, Dezember 2020 sendete der HÖRSPIELplatz zum 20-jährigen Geburtstag Hörspiele zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des bermuda.funks.

Samstag 15:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Bookpink - Schräge Vögel - wilde Zeiten Von Caren Jeß Mit Anika Baumann, Maximilian Brauer, Gisa Flake, Cathlen Gawlich, Marc Hosemann, Annika Meier, Sascha Nathan und Paul Schröder Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann SWR 2021 Dreckspfau wurde schon als Ei von der Mutter im dunklen Wald entsorgt. Ist trotzdem geschlüpft, natürlich kriminell geworden. Bussard lebt in einer Halle aus Beton. Die Flamingos sind es leid, sich ewig im Kreis des Schaukastens von Krähe zu drehen. Und die esoterische Pute, die immer ihrem Bauchgefühl vertraut, bringt Huhn und Hahn dazu, ihr einen Stall zu bauen. Sumpfmeise Veroniko wiederum möchte nicht nur auf seine Schönheit reduziert werden. Und die weiße Taube träumt auf einem Campingplatz von barocker Opulenz. Schließlich kommt auch die Pflanzenwelt zu Wort: die LGBT-Vegetation in den Pflasterritzen, will nicht länger als Unkraut herabgewürdigt werden. In sieben, bitterbösen Miniaturen zeichnet Caren Jeß menschliche Abgründe, soziale Gefüge und aktuelle Debatten nach. Die Autorin selbst fasst den Inhalt ihres Stückes wie folgt zusammen: "Wenn ich in drei Worten beschreiben sollte, worum"s in Bookpink geht, würde ich sagen: Chancenungleichheit, Religion, Konstruktivismus, Esoterik, Exotismus, eine komplizierte Mutter-Sohn-Beziehung, Gender, Geschlechtervielfalt, Kampf um Gleichberechtigung, Einsamkeit, Barock, Pommes, Asbest, Vernunft, eine rote Tulpe, eine selbstverliebte Narzisse..." Caren Jeß, geb.1985 in Eckernförde, Theater- und Prosaautorin. Studium der Deutschen Philologie und Neueren deutschen Literatur, Auszeichnungen u.a. taz-Publikumspreis im Rahmen des open mike 2018 für Die Ballade von Schloss Blutenburg, Nachwuchsdramatikerin des Jahres 2020 für Bookpink, Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2020 für Der Popper.

Samstag 17:04 Uhr WDR5

Krimi am Samstag

Goldstein (2/4) Von Volker Kutscher Fall drei für Gereon Rath und Charlotte Ritter Bearbeitung: Thomas Böhm und Benjamin Quabeck Komposition, Liedtexte und Musik: Verena Guido mit Ensemble, Mitgliedern des WDR Rundfunkchors und dem WDR Funkhausorchester Gereon Rath: Ole Lagerpusch Charly Ritter: Alice Dwyer Reinhold Gräf: Fabian Busch Johann Marlow: Reiner Schöne Ernst Gennat: Peter Nottmeier Andreas Lange: Kilian Land Wilhelm Böhm: Rudolf Kowalski Dr. Magnus Schwartz: Sebastian Blomberg Abraham Goldstein: Robert Dölle Tornow: Moritz Führmann Kuschke: Anton Fatoni Schneider Alexandra (Alex) Reinhold: Anke Retzlaff Benjamin (Benny) Singer: Jasper Engelhardt Vicky: Vanessa Strasser Marion: Roxana Samadi Hugo Lenz: Johann von Bülow Dr. Weiß: Martin Bross Lanke: Jürgen Sarkiss Kronberg / Schaffner / Passant / Arzt: Thomas Gimbel Nathan Goldstein / Eisenschmidt / Gefangener: Jeff Zach Jakob Goldstein: Moisej Bazijan Schupos: Sebastian Tessenow und Pit Bukowski Schupo / Doktor: Jan Sabo Karl: Johann Christof Laubisch Beckmann: Rainer Homann Erich Rambow: Lorenz Grabow Pirsig: Georg Böhm Kralle / Ganove: Liliom Lewald Pferdekutscher / Essensausgeber: Benjamin Quabeck Kallweit: Axel Prahl Justizrat Weber: Boris Valentin Jacoby Prof. Heymann / Passagier: Axel Gottschick Helmut Reinhold: Markus Haase Martha Reinhold: Laura Schwickerath Stricher / Zeitungsausrufer: Sefa Küskü Schlüter: Steven Scharf Prüfer / Ansage U-Bahn: Daniel Rothaug Prüfer / Bahnhofsvorsteher: Guido Renner Herr Maltritz / Passant / Schaffner: Thomas Franke Frau Stock / Krankenschwester: Jutta Dolle Guido: Christoph Bertram Ariel Fliegenheimer: Roland Silbernagl Lea Fliegenheimer: Britta Shulamit Jakobi Johnny (Nordpirat): Dustin Semmelrogge Christine: Annette Strasser Kellner: Ronald Kukulies SA-Mann: Peter Jordan Empfangschef / Krankenwagenfahrer: Jörg Kernbach Fat Moe / Ansage U-Bahn / Arzt: Tom Zahner Simon Teitelbaum / Trauergast: Isai Liven Kubicki: Christian Schramm Mohnert: Jean Paul Baeck Krankenschwester: Claudia Mischke Pfarrer Warszawski: Orestes Fiedler Ratten-Rudi: Rainer Bock Renate Greulich: Judith Wolf Fritze Hansen: Benjamin Höppner Herr Thielmann: Hüseyin Michael Cirpici Meldebeamter / Passant: Walter Sprungala Kinder: Romy Schmitz, Romy Bolten, Mila Dietz und Leni Kramer An- und Absage: Lavinia Wilson Regie: Benjamin Quabeck Produktion: WDR 2022

Samstag 19:04 Uhr WDR5

WDR 5 Kinderhörspiel

Trolle nach Island (2/4) Der Drache erwacht Von Bernd Gieseking Wiederholung: So. 07.04 Uhr Die Welt der Trolle braucht menschliche Hilfe Komposition: Henrik Albrecht Fabian: Lorenzo Liebetanz Stefan: Matthias Haase Tina: Annika Hassler Malette / Erzählerin: Rosemarie Fendel Dido: Michael Habeck Baldemar: Jochen Malmsheimer Justus: Peter Nottmeier Aginolf: Tommi Piper Tewinolf: Wolfgang Hess Ferner wirken mit: Stella Ahangi, Angelika Bartsch, Ludger Burmann, Olivia Gräser, Ulrich Hass, Steffen Laube, Thomas Balou Martin, Horst Mendroch, Katharina Palm, Ernst August Schepmann, Karlheinz Tafel, Nessi Tausendschön, Josef Tratnik, Amanda Whitford-Laube, Katherina Wolter und Gerlis Zillgens Regie: Burkhard Ax Produktion: WDR 2008

Samstag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

In der Gewalt des Meeres (2/3) Insel der Einsamkeit Von Gerz Feigenberg Wiederholung: WDR 5 So. 17.04 Uhr Eine märchenhafte Liebesgeschichte Übersetzung aus dem Dänischen: Bitten Jane Stuhlmann-Laeisz Komposition: Stan Regal Rita: Adela Florow Esper: René Heinersdorff Miguel / Wassermann: Siemen Rühaak Mutter: Marianne Rogée Gerda: Monica Kaufmann Bankangestellte: Katharina Palm Players / Kapitän: Reinhard Schulat Bente: Eva Rittel Reisebüroangestellte: Nicola von Altenstadt Bent: Christian Haid Schwede / Stimme / Gebläse: Franz-Jürgen Zigelski Teit / Radiostimme: Josef Quadflieg Reinhard: Klaus Wirbitzky Mittwoch: Jacky Motzek 1. Steuermann: Ludger Burmann Seemann / 2. Steuermann: Richard Hucke Funker: Lucius Woytt Thomson: Christian Haid Regie: Klaus Wirbitzky Produktion: WDR 1992

Samstag 19:05 Uhr SWR2

SWR2 Krimi

Ellbogen(1/2) Nach Fatma Aydemir Mit: Aysima Ergün, Altine Emini, Deniz Orta, Uygar Tamer, Orhan Müstak, Thomas Reisinger, Burak Yigit, Jirka Zett, Burkak Öztürk, Mehmet Atesci u. a. Musik: Peter Kaizar Hörspielbearbeitung und Regie: Kirstin Petri (Produktion: SRF 2019) Die 17-jährige Hazal ist verletzlich und gleichzeitig grob, voller Energie, überschäumend vor Hoffnungen und Ängsten. Hazal lebt eingezwängt zwischen den traditionellen muslimischen Vorstellungen ihrer Eltern und der brutalen Realität von Berlin. Sie reagiert mit Wut, und auf der Suche nach Perspektive und Heimat macht sie einen fatalen Fehler. "Ellbogen" erzählt die Geschichte von Hazal und ihren Freundinnen, die alle ums Überleben kämpfen. Lustig und traurig, wütend und zart fragt Fatma Aydemir in ihrem Debütroman: Was kann aus einem Mädchen wie Hazal schon werden? Die Antwort lautet: Alles. (Teil 2, Samstag, 9. Juli 2022, 19.05 Uhr)

Samstag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

des Monats April 2022 Tot im Leben Von Mona Winter Regie: Mona Winter Komposition: Bülent Kullukcu Mit Patrycia Ziolkowska, Kristof van Boven, Jörg Pose Im O-Ton: Mariana Karkoutly Produktion: RBB 2022 Begründung der Akademie der Darstellenden Künste: "Kriegstraumata: Sie beeinflussen das Leben von Mamá, Gisi und Maya, selbst wenn der Krieg 80 Jahre zurück liegt oder noch immer über 3.000 Kilometer entfernt tobt. Krieg lässt einen nicht so einfach los und seine Schrecken werden meist an nachfolgende Generationen weitergegeben. Er hinterlässt Menschen tot im Leben. Mamá, Gisis Mutter, ist Deutsche und hat den Zweiten Weltkrieg erlebt. Sie gerät immer wieder mit ihrer Tochter aneinander, weil Gisi sich gegen das Verdrängen der Mutter und für die Aufarbeitung der deutschen Schuld einsetzt. Maya, eine Freundin von Gisi, ist vor dem Krieg in Syrien geflohen und hat als Jugendliche die Schrecken des Regimes von Bashar al-Assad erlebt, der 2000 als Diktator an die Macht kam. Die drei Frauen erzählen ihre Geschichten nach und nach collagenartig: mal in dialogischen Szenen, mal im O-Ton, in dem Maya von ihren schrecklichen Diktatur- und Kriegserfahrungen in Syrien berichtet, und immer wieder als innerer Monolog von Mamá und Gisi. Durch diesen radiofonen Kniff, der im Manuskript Kopfstimme und Kopfraum genannt wird, erhalten die Zuhörer und Zuhörerinnen unmittelbar Zugang zu den Gefühlswelten der deutschen Mutter und ihrer Tochter und den Traumata durch direktes und indirektes Erleben von Krieg. Auf poetische Weise werden dabei die unterschiedlichen Geschichten und Erzählstränge verwoben, die Zeitebenen geraten durcheinander, Reales und Fantastisches, Gegenwart und Vergangenheit fließen kaum merklich ineinander, getragen von der dezenten Musik von Bülent Kullukcu. Unterbrochen wird der Erzählstrom lediglich von Zitaten zum Krieg berühmter deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Nelly Sachs, Kurt Tucholsky und Thomas Mann und immer wieder vom Kinderchor des "Kingdom of Horror", wie Maya auch ihr Heimatland Syrien nennt, und den verlockenden Gesängen der männlichen Sirenen. Sirenen sind denn auch das Leitmotiv dieses eindrücklichen Hörspiels, das auf seine ganz eigene Weise alarmiert. Dabei schwebt letztlich über allem immer die Frage und Sehnsucht nach Freiheit und Gerechtigkeit in der Zukunft. "Tot im Leben" gelingt es, kunstvoll vom Spezifischen auf etwas Allgemeingültiges und Zeitloses zu verweisen und eindrücklich die wichtige Frage zu stellen, wie wir mit den Erinnerungen an die Grausamkeiten des Krieges weiterleben können. Die Jury vergibt daher den Preis für das Hörspiel des Monats April 2022 an Tot im Leben von Mona Winter." Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das Hörspiel des Monats trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das Hörspiel des Jahres. Tot im Leben

Samstag 23:03 Uhr SWR2

SWR2 Ohne Limit (bis 2 Uhr)

Mixing Memory & Desire Hörspiel von Werner Fritsch Mit: Angela Winkler, Gudrun Ritter, Sylvester Groth, Nuri Singer u. a. Musik: Werner Cee Regie: Werner Fritsch (Produktion: SWR 2022 - Ursendung) Der 1960 geborene vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Werner Fritsch legt hier den ersten Teil seiner dichterischen Autobiografie vor. Fritschs in barocker Sprachmacht angelegte poetische Weltaneignung beschwört eine katholische Kindheit in der oberpfälzischen Einöde. Im Glauben mit Gott zu sprechen, versucht er ein Heiliger zu werden - als die Natur Suchender, als von Sünden gepeinigter Ministrant oder als Drachentöter. Im Internat wird ihm buchstäblich die hochdeutsche Sprache eingebläut. Sein Ausweg: Jimi Hendrix zu werden ...

Freitag Sonntag