Hörspiele im Radio

Hörspiele

Montag 14:06 Uhr SRF 1

Hörspiel

4/6: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker Die Chicagoer Unterwelt steht Kopf! Gangsterboss Jim Cooper wurde verhaftet - dank einer Trickserei von Dickie Dick Dickens. Damit nicht genug: unser Gentleman-Gauner wurde für diese Tat sogar zum «Held des Monats» gekürt - für seine hilfreiche Unterstützung der Polizei bei der Verbrecherjagd.

Montag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Ich werde nicht hassen (1/3) Von Izzeldin Abuelaish Ein Leben im Kampf für Versöhnung Bearbeitung und Regie: Claudia Leist Komposition: Rainer Quade Abuelaish als Junge: Yassin Ibrahim Mabrouk Abuelaish als junger Mann: Omar El-Saeidi Abuelaish: Mohammad-Ali Behboudi Vater Itzik / Dr. Lunenfeld / Beamter / Sicherheitsbüro: Wolf Aniol Frau Madmoony: Justine Hauer Bruder Noor: Robin Meisner Vater / Israelischer Beamter: Peter Harting Lehrer / Shlomi: Matthias Haase Israelischer Vater / Militärische Stimme: Carlos Lobo Nadia: Marina Galic Amerikanischer Professor: Charles Ripley Israelische Sicherheitsbeamtin: Katharina Schmalenberg Geheimdienstoffizier / Dr. Glezermann: Steffen Reuber Mayar: Leyla Jafarian Raffah: Someya Ibrahim Mabrouk Aya: Tula Rilinger Bassan: Signe Zurmühlen Mutter: Wieslawa Wesolowska Nachbar 1 / Jordanischer Beamter: Abed Othman Nachbar 2 / Soldat 2: Jörg Kernbach Nachbar 3 / Soldat 3: Volker Niederfahrenhorst Nachbar 4: Moritz Otto Produktion: WDR 2019

Montag 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Vergittertes Fenster Von Klaus Mann Mit Martin Carnevali, Florian Jahr, Shenja Lacher, Tini Prüfert, Martin Umbach und Maik Rogge Komposition: Roderik Vanderstraeten Bearbeitung und Regie: Katja Langenbach BR 2020 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Der bayerische Monarch, gefangen genommen und weggesperrt in seinem Schloss Berg, erlebt die letzten Stunden vor seinem Tod im Starnberger See als verzweifelte Abrechnung mit seiner Vergangenheit. Zerrissen von Reue und Scham, einsam und unverstanden, depressiv trotz Medikamenten, ist Ludwig nur noch ein Schatten seiner selbst. Kein Märchenprinz, sondern ein verzweifelter Utopist und ewiger Außenseiter, der am vergitterten Fenster hängt und in den Regen hinausschreit. Klaus Mann näherte sich in seiner Novelle mit tiefer Empathie einem Menschen, dessen Lebensrealität seine eigene spiegelte. Er schrieb die Erzählung 1937 im Exil. In dieser Situation teilte er mit Ludwig die Einsamkeit des Ausgestoßenen, Heimatlosen und Homosexuellen sowie die Sehnsucht nach der Befreiung durch Poesie, Rausch und durch den Tod. "Ich werde sogar in den besten Stunden ein fast physisches Gefühl von Schmerz im Herzen nicht los: Heimweh nach der Vergangenheit, Entsetzen vor der Zukunft, unsagbare Sehnsucht nach dem Frieden, dem Nichts, der Auflösung.", so schreibt Klaus Mann in sein Tagebuch. Klaus Mann (1906-49), Schriftsteller, ältester Sohn von Thomas Mann. Geboren in München, lebte in Berlin, Amsterdam und New York. Werke u.a. Das andere Deutschland (1940), Das Herz Europas (1943), Speed. Erzählungen aus dem Exil (1990). Weitere Hörspieladaptionen u.a. Mephisto (BR/MDR 1999), Speed (BR 1999).

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Außergewöhnliche Belastung Ein Reichsbürger im Finanzamt Von Dunja Arnaszus Regie: Dunja Arnaszus Mit: Fiona Metscher, Johanna Gastdorf, Eva Löbau, Elif Kardesseven, Max Tuerei, Stephen Appleton Komposition: Thomas Wenzel, Peta Devlin Ton: Dirk Hülsenbusch und Sebastian Nohl Dramaturgie: Christina Hänsel Produktion: WDR / Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 52"42 Hebamme Henny macht sich mit ihren drei Regalen an Unterlagen auf den Weg ins Finanzamt, denn Schülerpraktikantin Arzu hatte ihr am Telefon gesagt, sie schaue sich das mal an. Auch zwei Reichsbürger sind vor Ort und kämpfen mit den Steuern. Hebamme Henny Holm kommt mit ihrer Steuererklärung nicht zurande. Sie ruft beim Finanzamt an, um zum sechsten Mal Aufschub zu erbitten. Die Praktikantin Arzu Aslan stellt ihr fälschlicherweise in Aussicht, dass sie vor Ort auf die Hilfe der Finanzbeamten bauen könne. Im Amt angekommen, trifft Henny auf Jessica. Die hat sich, um Steuern zu sparen, den Reichsbürgern angeschlossen. Reichsbürger Wolf von der Heeresschlucht, Souverän des von ihm gegründeten Staates "Preussien", begleitet sie ins Finanzamt. Er will den Anspruch darauf, in Deutschland keine Steuern zahlen zu müssen, bekräftigen. Wenig später stirbt jemand. Ein Spiel mit Steuern - was sagen die Zahlungen über unser Verhältnis zu Staat und Sozialgemeinschaft aus? Dunja Arnaszus, 1970 in Göttingen geboren, Autorin, Schauspielerin. Nach der Schule intensive Beschäftigung mit Zirkusartistik und einem Jurastudium. Sie verbrachte einige Jahre in Frankreich und England und war Dramaturgin an der Volksbühne in Berlin. Heute lebt sie als Schauspielerin, Autorin und Dozentin in Hamburg. Hörspiele u.a.: "Nebeneinander Gehen" (Deutschlandfunk 2006), "Etwas mehr links" (RBB 2007, Hörspiel des Monats August 2007), "Futsch" (DKultur 2010), "Menschentiere" (RBB/Deutschlandfunk Kultur 2018). Außerdem Wurfsendungen für Deutschlandfunk Kultur. Außergewöhnliche Belastung

Montag 23:00 Uhr Alex Berlin

Ernst und Albert

Trash oder Sinn des Lebens? Die beiden Egomanen kreuzen Ereignisse, Menschen und die Wahrheit zwischen Peinlichkeit und Entlarvung. Heraus kommen Geschichten mit Hörspielcharakter.

Montag 23:04 Uhr SRF 1

Schreckmümpfeli

«Der Lift» von Markus Michel Ein guter Hauswart macht noch keinen Sommer.

Sonntag Dienstag