Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Praxis - Religion und Gesellschaft

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Wer nicht genießt, wird ungenießbar" von Topsy Küppers, Schauspielerin, Chansonnière und Autorin "Wer unter genießen versteht, sich auf Kosten anderer ein lustiges Leben zu machen, der oder die hat etwas grundsätzlich missverstanden", meint die Schauspielerin Topsy Küppers. Genießen habe vielmehr "mit Demut, einem offenen Herzen und einem Blick auf das Leben" zu tun. Scharfzüngig und humorvoll schöpft die Schauspielerin und Autorin, die im vergangenen Jahr ihren 90. Geburtstag - wie könnte es anders sein: auf der Bühne - gefeiert hat, aus einem reichen Schatz an Lebensweisheit. Sie macht sich lustig über Diätwahn und falsche Versprechungen der Kosmetikindustrie, erzählt von Erlebnissen mit Bühnenpartner Vico Torriani oder der gut gemeinten Zwangsbeglückung mit einem neuen Computer. Doch schneller ist nicht automatisch besser und schließlich braucht man zum Genießen auch ein bisschen Zeit und Muße und das sei heutzutage oft wahrer Luxus.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Colin Mason. Wahlverwandtschaften in Kulturlandschaften "Der Zwiddeldum und der Zwiddeldei, die rüsteten sich zur Schlacht ..." lautet es in einer bekannten Szene im von Lewis Carroll verfassten Kinderbuch "Alice hinter den Spiegeln". Dass die Namen der beiden Kontrahenten - im englischen Original "Tweedledum and Tweedledee" - auf ein Epigramm über zwei rivalisierende Komponisten der Londoner Musikszene der 1720er Jahre zurückgehen, ist vermutlich weniger bekannt. Dieses Pasticcio bringt Musik der beiden zugereisten Rivalen, aber auch Werke von anderen Paaren von Tonschaffenden, zwischen denen je nach Betrachtungsweise Kollegialität oder Rivalität herrschte: Neben "Zwiddeldum und Zwiddeldei" wird von einem solchen Paar aus Frankreich und einem aus Österreich zu hören sein. Und von manchen Komponist/innen, die im Laufe der Sendung zu hören sind, gilt es heute ein größeres oder kleineres Jubiläum zu feiern.

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Eine Bohne erobert die Welt. Der Agrar- und Ernährungshistoriker Ernst Langthaler spricht über Soja. Teil 5: Vielschichtige Probleme Gestaltung: Ilse Huber Die Sojabohne ist eine Hülsenfrucht und stammt ursprünglich aus Asien. Doch in den letzten zwei Jahrhunderten hat sie sich weltweit in den gemäßigten Klimazonen ausgebreitet. Anfänglich als direkte protein- und ölreiche Nahrung für den Menschen angebaut, ist sie inzwischen zu einem wichtigen Viehfutter geworden, das über Sojamehl und Presskuchen wichtige Eiweißstoffe an Tiere liefert. Der Bedarf ist immer mehr gewachsen und Mitte der 1990er Jahre kreierte der Mensch eine gentechnisch veränderte Sojabohne - ertragsreich und widerstandsfähig gegen ein Pflanzenschutzmittel, das Konkurrenz-Beikräuter ausmerzt, der kleinen Sojabohnenpflanze aber nichts anhaben kann. Selbst der Vorzug, Luftstickstoff direkt binden zu können, wird für hohe Ernteerträge hinfällig: Es wird Kunstdünger auf die zigtausend großen Sojafelder ausgebracht. Flächen, die dem Naturraum hauptsächlich in Südamerika geraubt werden.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl

09.42 Uhr
Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Intrada - Österreichs Musizierende im Porträt

Judith Koblmüller - künstlerisch pädagogisches Musikerleben +++ Der Bratschist Josef Hundsbichler +++ Die Ö1 Talentebörse: Harald Hieronymus Hein, Bassbariton. Präsentation: Daniela Knaller Der Bratschist Josef Hundsbichler Meist stehen Bratschistinnen und Bratschisten ein bisschen im Schatten der sich virtuos in den Vordergrund spielenden Geigerinnen und Geiger, - doch zu Unrecht: Schließlich bedarf es gerade der mittleren Stimmen - der zwischen Geige und Cello, um etwa bei einem Streichquartett einen vollen, runden Klang zu erreichen. Wie viele Bratschisten hat auch der 25-jährige Wiener Josef Hundsbichler zunächst gelernt, Geige zu spielen und ist dann zur Bratsche gewechselt - während seines Studiums in Wien an der MUK (Musik- und Kunst Privatuniversität) hat er sein Spiel perfektioniert. Seit 1.Dezember ist er nun beim HR-Sinfonieorchester beschäftigt - er hat das Probespiel für eine sogenannte Akademiestelle gewonnen, also eine Art Trainee-ship. Zwei Jahre lang kann er Orchestererfahrung sammeln. Darüber hinaus ist es im Rahmen der Stelle möglich, auch bei betreuten Kammermusikprojekten mitzumachen oder etwa Mentalcoaching in Anspruch zu nehmen. Das hessische Sinfonieorchester wurde übrigens 1929 als eines der ersten Rundfunk-Sinfonieorchester Deutschlands gegründet. (Gestaltung: Alexandra Faber)

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten Spezial

Der Ö1-Essay Günther Anders: "Der Emigrant", C.H. Beck Verlag Es liest Robert Reinagl Jede Emigration ist ein fundamentaler Bruch im Leben. Sie entwurzelt den Menschen, macht ihn sprachlos, einsam und unsichtbar. In seinem Essay "Der Emigrant" aus dem Jahr 1962 berichtet Günther Anders von der Scham und der Schande, die seine eigene Existenz als Geflüchteter mit sich gebracht hat. "Kennzeichnend für uns ist nicht, dass unser Leben durch ein unentrinnbares Intermezzo eine Unterbrechung erfahren hat", schreibt er, "sondern dass die Zerfällung unseres Lebens in mehrere Leben endgültig geworden ist; und das heißt, dass das zweite Leben im Winkel vom ersten absteht, und das dritte wieder vom zweiten, dass jedesmal eine Wegbiegung stattgefunden hat, eine Knickung, die den Rückblick - beinahe hätte ich geschrieben: physisch - unmöglich macht." Günther Anders, geboren 1902 in Breslau, verließ als Jude und damit als Verfolgter mit seiner Frau Hannah Arendt 1933 Deutschland. Zuerst lebten sie in Frankreich, danach in den USA, wo sich das Ehepaar trennte. 1950 kehrte er nach Europa zurück, bis zu seinem Tod im Jahr 1992 lebte er in Wien. Die Emigration als Verweigerung der Lebenseinheit, die den Emigranten in die Unsichtbarkeit stürzt und seine Existenz zerrüttet, die Frage, ob man sich in einem neuen Leben überhaupt einrichten kann, ja einrichten will, der Verlust der Sprache, aber auch Gefühle der Scham und Schande - das sind die Themen seines Essays. Der wiederum fügt sich ein in Anders' lebenslangen philosophischen Untersuchungsgegenstand: die Zerstörung der Humanität. Zuerst durch die Vernichtung von Individuen, später, nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki, durch die Auslöschung der Menschheit.

11.25 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Rainer Elstner

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
In Concert

Dr. Lonnie Smith hr-Bigband 2015 in Frankfurt Mit Dr. Lonnie Smith starb im vergangenen September einer der großen Magier des cool groovenden Soul Jazz. Der Hammond-Organist mit dem markanten Turban am Kopf und dem unakademischen "Dr." vor dem Namen begann seine Karriere Anfang der 60er Jahre bei Gitarrist George Benson, bevor er an der Seite von Saxofonist Lou Donaldson und als Solokünstler den R B-, Funk- und Soul-affinen Jazz des Labels Blue Note maßgeblich mitprägte. Die Worte "I got the perfect combination for this funky situation!" im Titelsong seines discolastigen Albums "Funk Reaction" von 1977 würden auch das elektrisierende Zusammentreffen von Dr. Lonnie Smith mit der Big Band des Hessischen Rundfunks am 6. März 2015 in Frankfurt am Main gut charakterisieren. Die hr-Bigband kennt schließlich ebenfalls keinerlei Berührungsängste, wie sie seit vielen Jahren in ihrer Arbeit mit unterschiedlichsten Stargästen beweist. Ohne sich orgelnd in den Vordergrund zu drängen, macht Dr. Lonnie Smith an seiner Hammond B-3 den an sich schon knackigen Bigband-Sound (unter der Leitung von Gastdirigent Mike Holober) noch um einiges kompakter und explosiver, wenn er sich mit den deutschen Kolleg/innen durch Hits aus seiner Diskographie spielt. Wobei unter die Stücke aus eigener Feder auch einige grandiose Songcovers gemischt werden, etwa von den Stylistics oder den Beatles.

15.30 Uhr
Moment - Kulinarium

Wein aus Kärnten - Österreichs jüngstes Anbaugebiet im Porträt Kärnten ist bekannt für Seen und Berge, Weinhügel verbindet man mit dem südlichsten Bundesland eher nicht. Das Anbaugebiet zählt zu den kleinteiligsten der Nation. Obwohl schon die Römer hier Wein kelterten, ging die Kulturtechnik im 19. Jahrhundert verloren und wurde erst 1972 wiederbelebt. Die meisten Winzerinnen und Winzer sind Quereinsteiger und bewirtschaften Böden, auf denen zuvor kein Wein wuchs. Selten sind die Flächen über drei Hektar groß. Insgesamt bewirtschaftet man 130 Hektar. Heuer feiert der Kärntner Wein das 50-jährige Jubiläum. Gestaltung: Tanja Rogaunig

15.55 Uhr
Ö1 intro

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Da capo: Im Gespräch

"Das Gesicht der Revolution ist weiblich!" Renata Schmidtkunz im Gespräch mit der Philosophin und Revolutionärin Olga Shparaga Als im Juni 2020 in Weißrußland die Proteste gegen Staatspräsidenten Lukaschenko begannen, war Olga Shparaga eine der Frauen, die diese Proteste mitgeplant, mitgedacht, mitgeführt haben. Geboren wurde sie 1971 in Minsk, von Beruf ist sie Philosophin. Nach dem Wahlsieg Lukaschenkos, von dem viele sagen, er sei manipuliert worden, wurden im ganzen Land Oppositionelle verhaftet und eingesperrt. In den Gefängnissen seien die Frauen, die während des Protestes gegen das patriarchale System Lukaschenkos "erwachten", zu Schwestern geworden, sagt Olga Shparaga, die auch selbst inhaftiert wurde. Im November 2020 verließ sie angesichts eines bevorstehenden Strafprozesses das Land und lebt seither in Berlin. Dort entstand das Buch "Die Revolution hat ein weibliches Gesicht. Der Fall Belarus". Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz erzählt Olga Shparaga vom Mut der weißrußischen Frauen und der täglichen Anwendbarkeit von Philosophie im Kampf um Freiheit und Gleichberechtigung.

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Wolfgang Schlag. Das schön-schaurige Sommerhotel der Aimee Mann Sie ist die Expertin für melancholisch-kluge und spitzzüngige Songs. Spätestens seit Aimee Mann die Filmmusik für den ironisch-tragischen Fim "Magnolia" von Paul Thomas Anderson geschrieben hat, kennen und lieben sie die Fans von popmusikalischen Pycho-Dramoletten. Ihr neuestes Werk "Queens of the Summer Hotel" entführt uns in Polaroid-Farben in ein Spätsommer-Hotel. Die Texte erinnern uns bald an "Shining" und die Musik breitet sich dahinter in kammermusikalischer Dramatik aus. Das Album ist die logische Fortsetzung ihrer CD "Mental Illness" aus dem Jahr 2017. Im Verlauf des Albums dämmert uns wieder einmal: Das "Sommerhotel" ist eine psychiatrische Anstalt und die "Queens" sind die Patientinnen. Die betörend, warme und zugleich hypnotische Stimme von Aimee Mann und das Streicher- und Bläseridyll dahinter stehen in einem genialen Spannungsverhältnis zu den 15 Geschichten, die hier erzählt werden. "Du bist verloren, in einem Meer des Zweifels" heißt es zu Beginn. Ob wir am Schluss in die erlösende Sommerwärme hinaustreten und diese endlos erscheinende Zeit im Sommerhotel der Neurosen und Suizide lebendig verlassen dürfen, erfahren wir am Ende dieser CD. Aber keine Angst. Schon der Name des Labels von Aimee Mann weist darauf hin: Es ist nicht alles zu ernst gemeint. Das Label heißt: SuperEgo.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Alltag im Alten Rom mit: Barbara Borgers, Institut für klassische Archäologie, Universität Wien Gestaltung: Barbara Matzner-Volfing Wer kennt sie nicht, die kleinen oder großen Routinen des Alltags. Nicht immer freiwillig gewählt, doch stets präsent sind diese Handlungen keinesfalls eine Ausformung der Moderne. Sie finden sich bereits im antiken Rom, wo der Alltag der Bürger auch durch häusliche, soziale, politische und kultische Aspekte bestimmt war. Doch welche Fixpunkte hat es im Tagesablauf gegeben? Spielten Status oder Beruf eine Rolle in der Gestaltung dieser Alltagsroutinen? Und wie lassen sich diese Aspekte des antiken Lebens heute nachvollziehen? Diesen Fragen widmet sich die Archäologin Barbara Borgers mit einem Einblick in den facettenreichen Alltag im Alten Rom.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.20 Uhr
Europa-Journal

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
matrix - computer neue medien

Digitalisierung als Herzschrittmacher des Gesundheitssystems? Gegenwart und Visionen der vernetzten Medizin Die elektronische Gesundheitsakte ELGA oder ein PCR-Test, bei dem man online gehen muss, sind für viele die spürbarste Art der Digitalisierung im Gesundheitsbereich. Vor allem Krankenhäuser sind oft "smarter" als sie mitunter wirken. In der Chirurgie gehören Roboter zum Operations-Alltag. Am Wiener AKH wurde 2021 eine der ersten Operationen weltweit durchgeführt, bei der ein Hightech-Gerät selbstständig und voll automatisiert einen präzisen Zugang zum Innenohr einer Patientin gelegt hat. In der Forschung helfen Computermodelle bei der Suche nach Impfstoffen oder Vorhersagen, etwa, über die Auslastung von Stationen. Ein Matrix über die Welt des digitalen Gesundheitswesens.

19.30 Uhr
Das Ö1 Konzert

Wiener Symphoniker; Dirigent: Andrés Orozco-Estrada; Wiener Singakademie; Schülerinnen und Schüler der Opernschule der Wiener Staatsoper; Simona Saturová und Vera-Lotte Boecker, Sopran; Maximilian Schmitt, Tenor; Tareq Nazmi, Bass. "Beethoven-Akademie: Der Kongress tanzt" - Ludwig van Beethoven: a) "Der glorreiche Augenblick" Kantate op. 136 (1814); b) "Wellingtons Sieg oder Die Schlacht bei Vittoria" op. 91 (1813); c) Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 (aufgenommen am 10. Jänner im Großen Konzerthaussaal in 5.1 Surround Sound). Präsentation: Andreas Maurer Von September 1814 bis Juni 1815 stand Wien als Austragungsort des Wiener Kongresses im Brennpunkt der Weltöffentlichkeit. Die zahlreichen Verhandlungsrunden, in denen um eine Neuordnung der europäischen Staatenwelt nach den Wirren, die die Napoleonischen Kriege und das Ende des Heiligen Römischen Reiches nach sich gezogen hatten, gerungen wurde, wurden von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet, in denen sich Dynastie und Residenzstadt in glänzendem Licht präsentierten. Es greift jedoch zu kurz, die Kongress-Feste als reine Vergnügungen sehen zu wollen, vielmehr waren vor allem die "Hoffeyerlichkeiten" Teil einer ausgeklügelten Repräsentationsstrategie. Die essenziellen Verhandlungen fanden nicht in großen Plenarsitzungen statt, sondern in den Hinterzimmern der Adelspaläste, bei Bällen, Diners und Soupers, in den Gängen und Logen der Theater oder den großen Volksfesten. Musikveranstaltungen dienten hier als Folie, auf der geschickt politische Strategien und Inhalte inszeniert wurden. Auch Ludwig van Beethoven ließ sich von der Stimmung um den Kongress zu einer "Patriotischen Komposition" inspirieren und brachte unter großem Beifall die Kantate "Der glorreiche Augenblick" zur Aufführung, die Empfindungen der Zeitgenossinnen und -genossen in Töne kleidete. Andrés Orozco-Estrada rekonstruiert das Programm jener historischen Akademie, die Beethoven am 29. November 1814 anlässlich der Eröffnung des Wiener Kongresses veranstaltet hat. (Wiener Konzerthaus)

21.55 Uhr
Heimspiel

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

22.23 Uhr
Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Wien Modern 2021. Das Acousmonium im Naturhistorischen Museum Als Auftakt-Veranstaltung von Wien Modern 2021 war Mitte Oktober das vom The Acousmatic Project kuratierte Programm "From Outer Space" im Kuppelsaal des Naturhistorischen Museums zu erleben. "From Outer Space" setzte sich mit Science-Fiction, Forschung und Natur auseinander, die neun Stücke kamen u.a. von Caroline Profanter und Steel Girls. Der Zeit-Ton präsentiert einige dieser Ur- und Erstaufführungen. Die von Thomas Gorbach 2010 in Wien gegründete und seit einigen Jahren von Martina Claussen mitkuratierte Reihe The Acousmatic Project findet auf dem Acousmonium statt. Das Wiener Acousmonium ist ein Lautsprecher-Orchester, das je nach Veranstaltungsort aus zehn bis 20 unterschiedlichen Lautsprecher-Paaren besteht. Über ein eigens entwickeltes Mischpult lassen sich Klänge im Raum verteilen, womit sich äußerst plastische, dreidimensionale Klangräume bauen lassen. Inspiriert wurde das Wiener Acousmonium u.a. vom gleichnamigen Lautsprecher-System, das der Elektroakustik-Komponist und langjährige Leiter der Pariser Groupe de Recherches Musicales GRM François Bayle ab 1974 entwickelt hatte. Der Kuppelsaal des Naturhistorischen Museums bot ideale akustische Bedingungen für eine Acousmonium-Aufführung. In dem von Thomas Gorbach zusammengestellten Programm "From Outer Space" ging es um vielfältige Interpretationen des "Draußen", hörbar gemacht in den Uraufführungen von "Créatures composites" von Caroline Profanter, Gorbachs "Impact from Mars" oder "Metallusion" des Quartetts Steel Girls. Zudem war dem portugiesischen Komponisten João Pedro Oliveira ein Schwerpunkt gewidmet, Martina Claussen führte eine Adaption von "Verwoben" für Countertenor auf und abgeschlossen wurde "From Outer Space" mit der einstündigen 8-Kanal-Komposition "Le projet 'Ouïr': Scènes de la vie de l'écoute" von François Bayle. Im Zeit-Ton sind Ausschnitte aus "From Outer Space" zu hören. Gestaltung: Heinrich Deisl

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Intrada

Österreichs Musizierende im Porträt. (Wiederholung von 10:05 Uhr).

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten